RAG Stiftung

 

2007 einigten sich die Bundesregierung, die Regierungen der steinkohlefördernden Länder NRW und Saarland, die RAG Aktiengesellschaft und die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) darauf, dass die staatlichen Subventionen für die Kohleförderung eingestellt wird. Damit jedoch der Steinkohlenbergbau in Deutschland bis 2018 sozialverträglich zu beenden sei, folgte daraus der Konsens für die Gründung der RAG-Stiftung im Juni 2007.

 

Die RAG-Stiftung hat folgende Aufgaben:

 

- Gewährleistung des sozialverträglichen Endes des Bergbaus

 

- Aufbau eines Stiftungsvermögens

 

- Finanzierung der Ewigkeitsaufgaben

 

- Förderung von Wissenschaft, Bildung und Kultur

 

Beim letzten Punkt treffen die Ziele der Martin-Luther-Schule, des örtlichen Knappenvereins Glück-Auf Hamm Heessen und der RAG Stiftung im Projekt Geschichtspfad Zeche Sachsen aufeinander. Eines der wichtigsten RAG Stiftungsziele für die Förderung, die inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Erbe und Wandel des Bergbaus wird mit dem Projekt vollends erfüllt. Denn "auf der einen Seite soll das bergbauliche Erbe gewahrt und dieses für zukünftige Generationen lebendig gehalten werden." Die einzigartige Kultur des Bergbaus und die Verflochtenheit der Zeche Sachsen mit Hamm Heessen und der Martin-Luther-Schule spiegeln sich in dem Geschichtspfad wider.